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Erscheinungsdatum: 01.08.2008
Label: Steamhammer
von Julia S. Köhler
Kalifornien - Sonne, Strand und jede Menge Skater-Kids. Die optimale Gegend, um den Punk zur Lieblingsmusik zu machen. Doch nur auf einen Stil wollten sich Zebrahead noch nie festlegen. Die fünf Musiker aus dem amerikanischen Westen vermischen seit ihrer Gründung im Jahr 1996 Punk mit einem ordentlichen Schuss Metal und HipHop.
Und dieser Mischung halten sie auch bei ihrem mittlerweile vierten Album die Treue. Sänger und Rapper Ali Tabatabaee sagte selbstbewusst gegenüber US-Medien: "Die Kids mögen uns, weil wir an unseren Wurzeln festhalten und einfach nur versuchen, gute Musik zu machen." Auf "Phoenix", der zweiten Veröffentlichung über SPV, berufen sich Zebrahead eindeutig auf den Fun-Punk-Rock von Kollegen wie Green Day oder Blink 182. Gut gelaunt präsentieren sie ihren Crossover-Sound in 16 Songs. Dabei vernachlässigen sie weder den für sie kennzeichnenden Metal-Einfluss noch die HipHop-Sprechgesänge.
Schon der Opener "HMP" geht richtig zur Sache, fast im Trash-Metal-Stil verausgaben sich Gitarristen und Schlagzeuger. Auch "Hell Yeah!", der zweite Titel, setzt auf härtere Sounds, allerdings zeigt sich hier die Freude an melodischen Refrains. Sprechgesang kommt beispielsweise in "The Juggernauts" zum Einsatz oder im ansonsten überwiegend sonnigen Punk-Song "Death By Disco". Auch ein wenig Ska haben Zebrahead diesmal mit eingebaut, so unter anderem bei "Just The Tip". Die Single "Mental Health" sowie "Ingnite" und "Brixton" zeichnen sich vor allem durch ihre Ohrwurm-Melodien und Mitgröhl-Refrains aus.
Mit "Phoenix" werden Zebrahead sicherlich nicht nur in Japan, wo sie für ihr Album "MFZB - Mother Fucking Zebrahead Bitch" (2003) bereits eine Gold-Auszeichnung erhielten, erfolgreich sein. Auch hierzulande und in Übersee werden Skater-Jungs und Punk-Fans vom neuen Longplayer des Quintetts begeistert sein.
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