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Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Outkast diesmal zwei Soloplatten aufgenommen haben, die zusammen veröffentlich werden und so den Eindruck eines Outkast-Albums vermitteln. Allerdings ist alles nicht so dramatisch, wie man bei der Ankündigung dieses Projektes noch hätte denken können. Es bestätigt sich im Grunde der Verdacht, den man sowieso schon hatte: Big Boi ist der Atlanta-Hip Hop-Pimp, der aber auch politisch werden kann und Dre ist irgendwo zwischen französischem Dandy und George Clinton-Seligkeit gelandet. Sein Album ist sicher das experimentierfreudigere, was bei manchen Stücken durchaus ein Kompliment ist, bei anderen eher eine Warnung. Trotzdem beweisen beide Alben mal wieder, dass Outkast eine der innovativsten Crews im Rapbiz sind und schon jetzt zu den ganz Großen gehören.
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