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Label: BMG
von Peter Perlich
Hier ist sie: Die vorprogrammierte nächste Grammy-Abräumerin und Newcomerin des Jahres: Avril Lavigne. Ihr vorliegendes Debütalbum 'Let Go' brachte ihr schon den MTV Award als Newcomerin des Jahres und weitere Ehrungen werden folgen. Warum? In erster Linie wegen der Erfolgsformel jung und hübsch. In zweiter Linie wegen der Erfolgsformel Rock am Rande des Mainstreams. In dritter Linie wegen der Erfolgsformel: Wiedererkennung in neuen Kleidern. Denn in Wahrheit liefert das Debüt nichts, was man nicht schon kennt, Überraschungen oder Aha-Effekte bleiben außen vor. Die gerade mal 17-jährige erinnert an Eddie Brickell und Alanis Morissette beim Kaffeklatsch mit Blondie und Melissa Etheridge. Von allem etwas aber eben mit dem gewissen Etwas, doch neu zu sein. Avril schließt die Lücke zwischen 'zu erwachsen für Britney und zu jung für Alanis'. Ich geb's ganz offen zu: Ich habe nicht auf dieses Album gewartet und dennoch: Die Welt scheint 'Let Go' zu brauchen. Soll sie. Denn Avrils Debüt steht auf ihren drei Standbeinen Rock, Folk und Pop so solide, wie ein Fels in der Brandung. Daran gibt es nichts zu rütteln. Ehre wem Ehre gebührt.
Verwandte Klänge:
Alanis Morissette
Eddie Brickell
Melissa Etheridge
4 Non Blondes
Tracks:
Losing Grip
Complicated
Sk8er Boi
I'm With You
Mobile
Unwanted
Tomorrow
Anything But Ordinary
Things I'll Never Say
My World
Nobody's Fool
Too Much To Ask
Naked
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