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Label: Intonation/Zomba
von Katrin Theis
Da treffen sich drei Münchener, ziehen nach Wien, machen zusammen Musik und veröffentlichen dann eine Platte. So und nicht anders ist wohl das Debüt 'Gästeliste' der ganz und gar nicht bayerisch klingenden Combo Die Falschen Freunde zustande gekommen. Man kennt sich seit Jahren, da macht man halt mal eine Platte.
Inhaltlich geprägt von Zweifeln an Freundschaft, zwischenmenschlichen Beziehungen und offenbar enttäuschten Hoffnungen wird der Name der Band zum Programm. Allerdings muss der Inhalt nicht auf's Gemüt schlagen, durchgängig sind stetige Hoffnungsschimmer zu erkennen, die sich in erster Linie durch das zwischen Easy Listening und Hamburger Schule angelegte musikalische Set manifestieren. Unkompliziert arrangiert, ehrlich, geradlinig, ohne langweilig zu wirken, liegt der Schwerpunkt klar auf der poppig daherkommenden Stimme Fred Schreibers, der uns Geschichten des täglichen Lebens erzählt, während im Background eine Gitarre Rock zelebriert und sich der Bass in die Gefilden des klassischen Jazz begibt.
Vergleichbar sicherlich mit den Sternen oder Tocotronic, aber alles in allem sehr viel unkomplizierter und weniger intellektuell verkopft.
Eine Platte, die eingängig und ohrwurmig im Kopf hängen bleiben kann, ohne durch die Inhalte schlechte Laune aufkommen zu lassen.
Highlights:
Was gibt's sonst noch Neues
Du bist
Falsche Freunde
Dort
Verwandte Klänge:
Tocotronic
Die Sterne
But Alive
Blumfeld
Tracks:
Dort
Zuhaus
Eigentlich
Falsche Freunde
Sonnenuntergang
Morgen
Was Gibt's Sonst Noch Neues?
Du Bist
Schönes Mädchen
Wochenende
Zuhaus - Laut
Wiedersehen
Discography:
2002 Gästeliste
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