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Label: Strange Ways
von Alex Linke
Mindy Kumbalek und Oswald Henke gehen mit ihrem neuesten Longplayer weniger steinige Wege. 'Nichts Bleibt Wie Es War' ist ein weitaus zugängigeres Album als die Vorgänger. Unterteilt in drei Kapitel (Zeit nachzudenken, zornige Utopien und Resümee) fügt sich Stein auf Stein. Wobei den unbeleckten Erben-Neulingen doch das geschriebene Wort am Anfang des Booklets ans Herz zu legen ist, denn leicht zu deuten sind die lyrischen Ergüsse dieser Band sicherlich nicht. Doch das wäre auch unerwünscht. Jedes Kapitel in dem musikalischen Buch der Erben zeigt sich in seiner eigenen, unwiderruflichen Klangfarbe. Eine Melange aus Zartheit und Wut, Verspieltheit und Aggression, Dynamik und Traumwiese. Mit Sicherheit werden diejenigen, bei denen bereits ein Goethes Erben-Album zuhause einen Platz gefunden hat, beherzt auch diesen Longplayer zu ihrem Liebling ernennen. Bislang Unbeleckte seien hiermit allerdings gewarnt: Die Erben sind keine leichte und alltägliche Kost, auch wenn sie mit diesem Album einen Schritt in die verständlichere Ecke gegangen sind!
Verwandte Klänge:
Deine Lakaien
Wolfsheim
Das Ich
Tracks:
Der Eisturm
Vermisster Traum
Ganz Still
Paradoxe Stille
Glasgarten
Nichts Bleibt Wie Es War
Himmelgrau
Ganz Sanft
Rotleuchtende Einst Weisse Engel
Fleischschuld
Zimmer 34
Nur Ein Narr
Was War Bleibt
Schreiheit
Mensch Sein
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