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Label: Setanta/EFA
von Stefan Orth
Britische Melancholie. Quiet Is The New Loud. Minimalismus. Zurückgenommener, androgyner Gesang. Dezente Bläsersätze. Schönheit. Akkordteppiche auf der Akustikgitarre. Drums, die von den Hotrods nur gestreichelt werden. Einsamkeit. Klagende Streicher. Ausgereiftes Songwriting. 'Light A Candle On My Birthday'. Sensible Zerbrechlichkeit. Cleane E-Gitarren mit geschmackvollen Tremolo- und Hall-Effekten. Country- und Western-Soundgewand im Tim Buckley-Cover 'Once I Was'. Abschiedsschmerz. Einlullende Strukturen. Anklänge an Low, Tindersticks, Spiritualized, Smog. There'll Be No Second Chance. Düstere Stimmungsbilder. London bei Nacht. Bewegende Lyrics. Ein Instrumental, in dem sich gedämpfte Trompeten am Ende austoben dürfen. Fesselnde Dynamik. Der Soundtrack zur völligen Stille. Mühelos tighte Langsamkeit. Trauer. Ein wirklich großer Song: 'Now We Can Get On With Our Own Lives'.
Multiinstrumentalist und Sänger Paul Anderson und Nick Avery (Drums) lernten sich in einer Londoner Punkband der besonders trashigen Sorte kennen, gründeten aber bald Tram, um sich eher melancholischen Tönen zu widmen.
Bleibt noch zu erwähnen, dass ihr Zweitwerk 'Frequently Asked Questions' richtig gut ist. Eine Platte für die ganz ruhigen Momente des Lebens.
Highlights:
Are You Satisfied
Now We Can Get On With Our Own Lives
Social Disease
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