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Label: Virgin
von Norbert Sonderfeld
Eat No Fish haben ohne Zweifel eine Menge Potential. Sie bieten auf dieser CD die richtige Mischung an harten zupackenden Sounds, elektronischen Effekten, die nicht aufgesetzt wirken und melodieverliebten Liedern, die den Begriff 'Song' durchaus verdienen. Zwar denkt man bei dem Begriff 'Crossover mit Frontfrau' natürlich gleich an die Guano Apes, besonders da die Sängerin stimmlich durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit Sandra Nasic von den Apes hat, aber Eat No Fish haben mit ihrer zweiten CD eindeutig ihren eigenen Stil gefunden, der hundertprozentig zu ihnen passt und hinter dem sie stehen können. Hitpotential hat diese CD mit Sicherheit. Man kann sie ohne rot zu werden auch kritischen Freuden vorspielen. Ich bin jedenfalls mehr als gespannt darauf, was als nächstes kommen wird. Zunächst sollten Eat No Fish die einschlägigen Festivals abgrasen. Sie würden da ohne Zweifel abräumen. Und vom dritten Album erwarte ich wirklich Großes. Ich hoffe, ich täusche mich da nicht.
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