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Label: EFA
von Norbert Sonderfeld
Ich weiß nicht einmal, das wievielte Livealbum von Roger Chapman hier vorliegt, mindestens das sechste. Aber da immer wieder genügend Zeit dazwischen liegt, vermeidet Chapman Langeweile. Dieses Album beginnt unerwartet akustisch, fast als wäre es in den Sümpfen Louisianas aufgenommen worden. Aber wenn dann diese Stimme einsetzt, weiß jeder Bescheid. Wer Chapman nicht kennt, hat ihn dennoch vermutlich schon gehört, zumindest bei Mike Oldfields 'Shadow On The Wall'. Dieses Stück findet sich hier in einer Reggaeversion auch auf dem Album, aber es gibt immerhin drei neue Stücke sowie einen Klassiker von Chapmans erster Band Family, der bisher live noch nicht verewigt wurde. Die Band groovt natürlich wieder tierisch, aber irgendwie habe ich den Eindruck, als wenn dieses Konzert eines seiner zahmeren gewesen ist. Irgendwie verlässt er sich auf seine phänomenale Stimme und gestattet es der Band, relaxt vor sich hin zu spielen. Aber dieses Laidback-Feeling passt irgendwie nicht. Somit ist das Album für den Fan Pflicht - besonders weil sich Chapman mal wieder von einer anderen Seite zeigt. Den anderen sei sein Livealbum 'He Was... She Was...' empfohlen, das den Rocker und Shouter Chapman besser featured.
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