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Label: Gold Circle/inakustik
von Wiebke Joester
Zu Teklas europäischem Debüt kommen einem gleich zwei Assoziationen in den Sinn: Namentlich Thekla-Carola Wied, die, wie der Albumtitel schon sagt, jemand ganz anderes ist, und musikalisch gesehen Madonna. Denn irgendwie scheint ihr 'Ray Of Light' Tekla nachhaltig inspiriert zu haben.
Eine markant-sensible Stimme und elektronische Klänge führen zu diesem Vergleich, doch nichtsdestotrotz zeigt sich die Musik der jungen Schwedin eigenständig. Die Größe ihrer amerikanischen Kollegin fehlt ihr, eine gewisse musikalische Reife kann man ihr hingegen nicht absprechen. Das liegt wohl daran, dass die junge Dame bereits zwei schwedischsprachige Alben veröffentlicht hat.
Zu dezenten Beats darf man tanzen und träumen, wobei das Songwriter-Feeling durch den Einzug der Technik keinesfalls Schaden nimmt, die Sensibilität der Songs wird nicht getrübt. Wodurch auch Vergleiche mit Jewel und Tori Amos erlaubt sind. Bleibt zu hoffen, dass sich Tekla weiterhin an der Creme de la Creme der weiblichen Musikschaffenden orientiert und dabei trotzdem 'Somebody Else' bleibt.
Verwandte Klänge:
Madonna
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