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Label: Too Pure/Zomba
von Benno Limberg
Schon das zweite Hefner-Album in diesem Jahr! Im Frühjahr war mit "Boxing Hefner" bereits eine Raritäten-Sammlung erschienen, die das Herz der Fans höher schlagen ließ. Wohl auch das von Gordon Gano von den Violent Femmes und Pavements Steve Malkmus, die angeblich zu den größten
Verehrern der Londoner Band gehören. Das mutet im Falle von Gano schon fast etwas narzisstisch an, denn Hefner könnte man, trotz ihrer britischen Herkunft, problemlos als die Verwalter des Femmes-Erbes bezeichnen. Darren Haymans Gesang ist manchmal kaum von dem Ganos zu unterscheiden und auch musikalisch wird jeder, der "Gone Daddy Gone" oder "Blister In The Sun" für tolle Stücke hält, bestens bedient.
"We Love The City" ist Hefners viertes Album und wie üblich bestechen die Stücke durch erstklassigen, unkompliziert direkten Gitarrenrockpop mit klugen und amüsanten Texten. Dieses Mal gibt es zwar namentlich keine "Hymn To.."-Songs, dennoch kann man die Stücke problemlos als hymnisch bezeichnen. Allen voran "We Love The City", "Greedy Ugly People" oder "The Day That Thatcher Dies" mit Owen Hayter, dem kleinen Sohn des neuen Bandmitglieds Jack Hayter, als Guestvocalist. Drei Anspieltips, die zusammen mit der Single "Good Fruit" den perfekten Einstieg in ein tolles Album garantieren.
DocRock
(DocRock)
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