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Label: Eastwest
von Norbert Sonderfeld
Italienische Popmusik mit allem, was dazu gehört. Eine gehörige Portion Schmalz, fast unerträglich melodische Stücke, glatte Arrangements, eine Sängerin, die singen kann, alle Gesangsklippen leicht umschifft und vermutlich gut aussieht.
Zudem eine Produktion, die auf Nummer sicher geht. Das ist Schlager mit italienischen Texten. Und leider ohne irgendwelche Individualität. Man hört die Scheibe und vergisst sie sofort wieder. Das hat man nicht nur schon millionenfach gehört, sondern zudem auch in besserer Form.
Die elektronisch eingefärbten Songs, das heisst, Synthesizer zuhauf, immer schön harmonisch mit altbekannten Sounds, die schon seit 15 Jahren auf der Liste der verbotenen Klänge stehen, sind alle nach dem selben Muster gestrickt. Wer auf solche Musik steht, sollte sich lieber an Eros Ramazotti halten, oder wenn es weiblich sein soll, an Alice oder Loredana Berte. Die haben wenigstens eine eigenen Identität. Selbst Al Bano und Romina Power sind interessanter.
Völlig überflüssig und nur absolut beinharten Fans italienische Popmusik zu empfehlen, aber denen auch nur mit einer Warnung.
DocRock
(DocRock)
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