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Label: EMI
Immer klar. Ihr Name ist anscheinend Programm. Das vierte Album des Trios aus Portland, Oregon ist wirklich sehr abwechslungsreich und ein Zeichen ihrer uneingeschränkten musikalischen Professionalität. Nach drei eher Punk-orientiertierten Scheiben warten sie jetzt mit einem wesentlich familientauglicheren Sound auf.
"Learning how to smile" gibt Anlaß zum Schmunzeln. Das fängt schon bei der verspielten Produktion an, bei der neben einer kunterbunten Instrumentenpalette vom Banjo über Folkgitarre bis zur Ukulele auch ganze Streichorchester nebst pointierten verbalen Gimmicks zum Einsatz kommen.
Die drei Amerikaner greifen vor allem kompositorisch in die Vollen. Der Titelsong ist auf jeden Fall ein Hit. Van Morrisons "Blue Eyed Girl" ist in ihrer Coverversion nicht mehr wieder zu erkennen. Völlig neue Melodien tummeln sich hier mit Syntezisern, strangen Loops und akkustischen Gitarren
Aussergewöhnlich und tief berührend sind die beiden ruhigsten Stücke des Albums geraten: "The honeymoon song", eine folkloresk musikalische Romanze im Walzertakt, und "Annabellas Song, eine cineastisch anmutende Liebeserklärung an die Tochter des Sängers Art Alexakis. Genial auch die Nummer "Otis Redding". Eine gediegen mit Streichern ausgestattete ebenso typische Everclear Komposition wie der Titelsong..
Laut Info assoziiert der Titel "Songs from an american movie Vol.1", dass es einen zweiten Teil geben wird. Anbedachter Titel für das Folgewerk "Good time for a bad attitude". Das soll dann wesentlich härter klingen. Sozusagen ein Kontrapunkt zu diesem Album.
Kurzum: "Learning how to smile" ist ein Popalbum wie es im Buche steht, wird in Amerika die Charts stürmen und vielleicht hierzulande ein paar mehr Fans gewinnen können. Denn diese Musik lohnt sich anzuhören.
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(ps/DocShow)
DocRock
(DocRock)
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