Fastball

Fastball - The harsh light of day

21.08.2000

Label: Hollywood Records

Das Album beginnt mit einer wahren Psycho-Rock-Explosion. Tighte Gitarren rocken straight ab. Perfektes Handwerk und effektvolle Telephonsounds bahnen sich einen Weg in ein angenehmes Körpergefühl, wenn man in der Stimmung ist.. Nach der ersten Knallernummer, "This is not my life", geht das Album dann deutlich poppiger ab. Das zweite Album der Texaner ist in jedem Fall ein herrlich ausgeruht klingendes Werk. Musikalisch glaubhaft haben Fastball keine Limitierungen akzeptiert und liefern so einige gelungene Überraschungen. Jeder Song scheint hier eine ganz andere Persönlichkeit und Laune zu haben. Von Akkordeon-Klängen ("Wind me up"), Slide-Gitarren("Don´t give up on me") bis zum Rock´n´Roll Piano eines Billy Prestons ("You´re an ocean") und einem leibhaftigen Mariachi Orchester ("Love is expensive and free"), wo der Gitarrist Brian Setzer auch noch einen Gastauftritt hat. Abgedröhnt sind auch die Streicher auf der harmonieerfüllten Nummer "Vampires" und die Hippierave-Drums auf "Time". Das klingt zwar alles nicht wirklich texanisch, sondern seltsamerweise eher ein wenig britisch. Was ist nur zur Zeit mit den Amis los? Wollen die jetzt alle Europäer werden? Oder hören die im Moment zu viel Oasis? Vielleicht sollen das aber auch eher Beach Boys-Chöre sein, die sich durch die zwölf Mid-Tempo-Nummern des Albums ziehen.

Produzent Julian Raymond und Fastball haben hier ein solides Pop-Werk abgeliefert, dass man sich gut anhören kann.

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(ps/DocRock)


DocRock

(DocRock)

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