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Label: Spitfire
Dass die Jungs von King Prawn immer noch mächtig Spass am Musizieren haben, hört man auf diesen Aufnahmen sehr klar heraus. Und auch. dass sie absolute Profis am Werk sind.
Ein groovendes Cocktail mit caribisch-europäischen Zutaten, das mächtig rockt und rapt. Hier mischen sich Dub-Reggae, Ska- und Punkrock mit Ragga-muffin- und Rap Gesang mit breitem Cockney Akzent, dass es nur so kracht. Die Nummern sind alles ziemlich unterschiedlich konzipiert. Wenn der erste Titel mit akkustischen Gitarren, symphonischem Arrangements und Cockney-Rap aufwartet. So folgen direkt drei Rockska-Songs mit Bläsern, um dann bei dem fünften Track "London Born" bei fast jamaikanisch gesungengen Ragga-Muffin mit Geigensolo zu verwirren. Dann plötzlich hart geachtelte Punk-Gitarren mit dem dazugehörigen Geshoute. Dann schon wieder Ska und später nochmal Reggae im Ragga-Style. An Instrumenten wurde auf diesem tight eingespieltem Werk auch nicht gespart. Eine ganze Bläsersektion und Streicher (Geschwister Kimberley an Violin und Cello) begleiten die vier Musiker auf ihrer Hardcore-Tanz-party. Die Texte sind recht politisch und der Sänger zieht über alles her, was dem Königsreich heilig sein könnte. "People taking over", "Freedom day", "No peace" "Be warned" und "Your worst enemy" sind einige der Titel der Songs, die schon Aussagen für sich selber sind, und genug Platz für Zynismus offenlassen. In "Crackhead" schlüpfen sie in die Rolle eines Drogensüchtigen der zu seiner unausweichlichen Sucht stehtt, ohne auf eine moralische Botschaft bestehen zu wollen.
Ein erfrischendes Album, von dem sogar die Beasty Boys sich ein Stück abschneiden könnten.
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(ps/DocShow)
DocRock
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