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Label: Roadrunner Records
Die Todesschmerzen haben die drei New Yorker bereits seit 2 Jahren hinter sich und nur Keith Caputo ist es bisher gelungen, aus dem Jenseits von Life Of Agony ins Solo-Rampenlicht zu mutieren. Therapiestunde gefällig, unterlegt mit Indie-Sounds? Bitte schön, legen Sie sich aufs Sofa, schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, sie sind unter einem Zelt des 97er Lowlands Festival in Holland.
Caputo, ganja-kaputto, begrüsst ein wohlgerauchtes, fittes Publikum: "We give you sad songs, songs to lay on your bed, listen and smoke a joint." Mit Viscious-Reed ähnlichem Song "How It Would be" startend, gibt es einen Synagogenleuchter von Slowtempo-Balladen. Der Bass ist auf dem Punkt, das Schlagwerk weiss, wie man gut schleppt und zu Recyclingpapier-Gitarre treibt die Zunge Elegien aus dem Schlund. Zum Schluss hin eskaliert das Selbstmörder-Wüten im harten "River Runs Red" Underground-Hit. Jetzt weiss man, wie LOA Loas der Gewalt zu beschwören vermochten, die ihre drei Music Sticks gnadenlos einritten.
Die beigefügten Live Bonus-Tracks zeigen diese andere Seite ausführlich: Von Hart wird es immer härter, ein erster Diamant-Pegel auf "This Time" geht über ins ultrakaratige "Method Of Groove". Schlusstrack "My Eyes" führt Ausraster vor als Aufnahmeprüfung für die Prolo-Psychatrie. Die Therapiestunde der Band war nach fast 10 Jahren zuende.
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(J.F./DocRock Show)
DocRock
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