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Label: Vanguard
Der Geist von Wahlheimat Nashville hat Terry Radigan geprägt, seitdem die Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Brooklyn Ade gesagt hat, wo sie ab Ende der 80er Jahre musikalisch mitmischte. Ihr Debüt als Solokünstlerin präsentiert eine ausgereifte, kreative Persönlichkeit, die etwas zu sagen hat, dem zu lauschen sich lohnt.
Nach einem guten Gitarren-Popsong mit vielen kleinen Einfällen, einer Neuinterpretation einer Nummer von Country Hipster Greg Garing, gibt es bereits in Song Zwei einen extrem schönen Abschied von einer missglückten Liebe. Man spürt es in den Nieren, dass die Welt um eine wunderbare Stimme reicher ist. Nach einer Pop-Nummer mit viel Humor schimmert auf "The Things You'll Do" die Melancholie von Jazz-Balladen durch. Diese erhält besonderen Charm durch Streicherflächen und gezupfte Violinen. Von der frechen Seite zeigt sich die Dame auf "Everything Starts Out Small", wo sie mit 007-Mondänerien kokettiert. Gleich darauf lädt sie ein aufs Tanzparkett, verbreitet zu guter Laune mit "So What" den Duft nach femininen Ausdünstungen. Fantastische Blech- und String-Samples stützen traumhafte "Happiness"-Nostalgie.
Eine eher durchschnittliche Popnummer hat man gleich wieder vergessen, wenn zartbitter süsse Liebesballaden folgen mit köstlichem Streicherschmelz und Radigan's phantastischer Drum-Programmierung. Nach einer beachtlichen Mark Knopfler-Nummer verabschiedet sie sich im Tangoschritt mit souveränem Esprit und verteilt ihre "50 Kisses". Das Wiedersehen lässt hoffentlich und gewiss nicht lange auf sich warten.
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(J.F./DocRock)
DocRock
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