Liquido

Liquido - At The Rocks

02.08.2000

Label: Virgin

Wow, der Opener macht richtig Spass, man kann die ganzen grinsenden Gesichter voll sehen: unverkrampfter Uptempo-Pop, ich heiss´ dich willkommen! Zu dahingleitenden Gitarren rutschen Sänger Wolfgang Schrödl die Worte heraus, wie Seife aus den Händen. Dann setzen die Guitars ein zu herrlich tuckenden Vocal-Refrains.

Das Saiten-Ticken von "Catch Me" macht weiter Spass. Die Müdigkeits-Ballade "Tired" peppt sich auf zu skuriller Phantasie-Seligkeit mit coolen Stil-Breaks. Velvet Underground-Geister beglücken die Rock-Opera von Track Five, ehe man sich an punkigeren Stuff wagt. Auch wenn´s in amerikanische Theatraliken ausartet, doch das gehört wohl mit zum Spiel, echt durchgeknallt billig die Stimmübungen der Frauen im Background. Uptempo-Rock´n´Roll rollt in "Suzanna"s Krautrock-Romantik für verkiffte WG-Küchen. Herrlich ab geht die Guitar plus Bassline. "Finally Fine" gönnt uns wieder die knackigen Junge Gören-Comments.

Liquido, liquido, endet leicht bedrückt, doch nicht wirklich. Der Spass klebt euch wie eure Geburtshaut in den Saiten. Drummer, schlag zu!

(****)
(J.F./DocRock Show)

DocRock

Mehr zu Liquido

Weitere CD-Kritiken bei Yahoo! Musik...