Heather Nova

Heather Nova - Wonderlust

20.07.2000

Label: V2/Zomba

32 Jahre Lebensreise hat sie hinter sich, wildeste Eindrücke gesammelt und die unberührte Natur gesehen. Fahrten über Ozeane, und das geliebte Paradies in dem sie lebte, das alles sind die Quellen ihrer Lieder. Die vorliegende Platte handelt von "Wonderlust". Und während man diese Platte hört, festigt sich das Gefühl, dass die Musik bei Heather Nova in guten Händen ist.

Jeder gesungene Ton entspricht dem Bild, das man von ihrer Seele hat, und die ist rein, voller Sehnsucht. Die Gitarren, oft recht rockig gespielt, stören keinen Moment Novas zarte Stimme, die härteren Klänge tragen sie sogar manchmal dorthin, wo die Sängerin allein nicht hingelangen könnte. Ein fester Boden entsteht durch den verhaltenen Bass und das Schlagwerk, über dem Heather gesanglich abheben darf.

Sie hat keine tiefe, volle Stimme und pflegt auch nicht den kraftvollen lauten Stil, sie benutzt ihren Sopran, die oberen Tonlagen, die dem Zuhörer möglich machen mit ihr zu fliegen. Mit "Paper Cup" ist ihr bestes Songwriting gelungen, spärliche Drums, eine wundervolle blumige Gitarre und ein Refrain, dessen Art wir aus Donovan`s Zeiten kennen. Mit Track 7 lädt sie alles aus, und gibt mit "Not Only Human" ein melodisches Werk ab, das sich gewaschen hat, in diesem Stück geht sie völlig aus sich raus.

Nun ist es ja nichts Neues, dass wir mit Heather Nova einen Star unserer Zeit haben, doch mit dem vorliegenden Album wird dies noch einmal bestätigt.
*****

(yc/DocRockShow)


DocRock

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