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Label: Radio Blast Recordings
Zu den Vorbildern der in Köln wohnhaften Dumbells gehört die legendäre kalifornische Band Black Flag, die sich 1978 formierte und gegen den gesamten Musikzirkus agierte, den die Sex Pistols mit sich zogen. Zu der Zeit organisierte man sich selbst, Platten wurden über das eigene Label veröffentlicht, eine eigene Infrastruktur gebildet und Konzert-Orte eingerichtet.
Die Zeiten haben sich geändert, nicht so der Bedarf an neuer Musik. Daher legen Dumbell nun ihre neue Platte vor: Und das bedeutet Punk mit ordentlich viel Druck und Lautstärke. Vom New York-Detroit-Minneapolis Punk -Rock`n`Roll beeinflusst, besitzen die vier Musiker mit ihrem aus Minneapolis stammenden Sänger einiges an Authentizität. „Don’t Mess With Cupid“ ist mit allen Wassern der „devil music“ gewaschen, bei den 15 krachend-rauhen Tracks wird auf alles geschlagen, was dem Punk dienlich ist. Das Schlagzeug von Klaus Silverbeat, das so heftig nach vorne treibt, dass die Gitarren wie wilde Hexen auf ihren Besen wirken, Udo "Eddie" Brenk am Bass, Paul Phoenix und Glen Grant an den Leadguitars ergeben zusammen mit Paul Graces hartem Gesang eine Musik wie aus einem Guß.
Die Platte demonstriert, was die Jungs ohne weiteres auch auf der Bühne bringen. Überall da, wo Punk-Rock einen hohen Stellenwert besitzt, kommen sie hin, sprich bis in die entlegendsten Konzerthallen, von Jugoslawien bis Amerika.
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(Y.C./DocRock Show)
DocRock
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