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Label: Metal Blade Records
Galactic Cowboys, das sind Ben Huggins, dessen Stimme an Variationsreichtum nichts zu wünschen übrig läßt, Wally Farkas, zuständig für harte Gitarrenklänge, und Monty Colvin, dessen Bass-Spiel geradezu symbiosenhaft zu Alan Doss Schlagwerk steht. Da jedes Bandmitglied über hervorragende stimmliche Qualitäten verfügt, sind ihre mehrstimmigen Einlagen ein absoluter Hörgenuß.
"Let it go" ist bereits das siebte Album der Hardrockband. Scheinbar macht es ihnen sehr viel Freude, dem Zuhörer stets mit neuen Überraschungen zu dienen.
Man fragte sie einmal nach ihren musikalischen Wurzeln, und bekam genau die Antwort, die man erwartete: Alan war begeistert von den Beatles und später von Badfinger und Pilot. Wally, der durch sein Elternhaus mit Gospel und Blues in Berührung kam, dann aber zu Elton John und U2 fand, hatte es Monty zu verdanken, auf ordentliche Metalmusik zu stoßen: Man hörte Anthrax und Metallica.
So setzt sich die kontrastreiche Musik der Cowboys aus ihren verschiedensten Musikgeschmäckern zusammen, mündet aber stets im Smashrock.
"Hey Mr." liefert bestes Songwriting, ein mitreißendes nach vorne drängendes Stück. "Another Hill" beginnt mit Stimme und sparsamer Akustik-Gitarre und gleitet dann gekonnt in ein spannendes Gitarren- und Schlagzeug-Gewitter. Die Intros machen immer viel Spaß: Zwei Minuten ist die Stimmung auf Track 13 "Swimming In December" sphärisch und galaktisch, bis plötzlich ein metallenes Schlagzeug den Zuhörer zurück auf den Boden der Musik holt.
Rundum ein abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Galaxien.
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(Y.V./ DocRock Show)
DocRock
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