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Label: Goldrush/BMG
Ausser Sushi kommen derzeit viele süsse Dinge aus dem Lande der Aufgehenden Sonne. Pokemon, Sailor Moon und unzählige Cartoongestalten mit diesen süssen runden Augen. Musikalisch ergiesst sich der Zuckerguss in Form von Cibo Matto, Shonen Knife und jetzt Lolita No. 18 auf den Fischkuchen. Lolita No. 18 sind 4 süsse Mädchen mit unterschiedlichen Hobbies. Ena, die Gitarristin liebt Snoopy, die trommelnde Aja mag Schildkröten über alles, Bassistin Kimrin schneidert sich ihre Klamotten selbst und Masajo, die Sängerin steht auf seltsame Frisuren und Haarfarben. Gemeinsam ist ihnen die Liebe zu melodischen Garagenpunk eigen.
Die Bandgründung geht auf 1989 zurück, als Masajo und Ena sich durch gemeinsame Freunde, wahrscheinlich beim Nintendo spielen, kennenlernten. Man spielte fleissig live und etablierte sich durch Teilnahme an Samplern und produzieren von Alben. Durch eine Liveaktionen in Texas wurde selbst Joey Ramone auf die Mädels aufmerksam und produzierte ein Album mit ihnen. Überhaupt ist die USA, das bisher erfolgreichste Pflaster für Lolita No. 18.
Mit "Yalitamin" legen Lolita No. 18 ihr mittlerweile fünftes Album vor. Rotzfrecher Garagenpunk mit einem süssen Puppengesang zieht sich durch die 16 lautstarken Tracks. Bereits der Opener, eine kultige Coverversionen von "Video Killed The Radio Star" fasziniert und zwingt die CD von vorne bis hinten anzuhören. Besonders partytauglich wird es bei "One Two Punch", einem Ausflug in Ska Gefilde. Mit "Be My Babe" kommt eine weitere Coverversion, bei der man die vier Gören in ihrem Internatszimmer förmlich auf den Betten hüpfen sieht. "Bobby Tank" lädt zum Mitsingen ein. Mit dieser CD verwandelt man selbst die ödeste Fete zum Highlight des Jahres. Einfach SÜSS
(C93/DocRockShow)
DocRock
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