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Label: EMI
Beim ersten Reinhören klingt das alles sehr vielversprechend. Ein wenig mystisch, ein wenig fremd. Was wohl an der spanischen Sprache liegt, derer sich Luz konsequent bedient. Ihre Stimme ist rauh, tief, gefühl- und kraftvoll. Die Musik unterstreicht diese effektiv, bleibt zumeist im Hintergrund. Das Ganze erinnert ein wenig an Soraya, wirkt aber geheimnisvoller. Wenn Luz sich rockig gibt („Quisiera ser y no puedo“) klingt sie manchmal nach den leisen Tönen einer Melissa Etheridge, aber recht seicht. „Aqui estoy bien“ läßt vermuten, dass es sich bei Luz um die spanische Patricia Kaas handeln könnte.
Hört man sich das ganze Album dann mal genauer an, muss man leider feststellen, dass sich hinter der wunderschönen Stimme allzu durchschnittliche Melodien und lieblose, überproduzierte Arrangements verstecken. Dafür hätte auch ein dünnes Popstimmchen ausgereicht. Schade um Luz Casals gesangliches Talent ist das allemal.
Trotzdem sehr schön: „Sumisa“, „Mi confianza“, „Despierta, mi vida“ und das eher dezente „Tu silencio“.
(W.J./DocRock Show)
DocRock
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