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Label: Intermedium Rec.
Achtung ! Hier haben wir es nicht mit leichtverdaulicher Kost zu tun.
Vorab sei gesagt, das es sich bei den Aufnahmen eher um Hörspiele und Klangkompositionen handelt. Das erste Stück "Vinyl Coda I" wurde vom Bayrischen Rundfunk in Auftrag geben und von der Deutschen Akademie für Darstellende Künste mit einem Preis ausgezeichnet.
Philip Jeck ist ein in Liverpool lebender Künstler, welcher am Dartington College Of Art in England zum Maler ausgebildet wurde.
Seit den Siebziger Jahren experementierte er bereits mit elektronischen Klangerzeugern und wandte sich darauf der Bühnenperformance zu.
Seit dem Anfang der Achtziger erforscht er die Möglichkeiten der DJ Arbeit, zu deren Oberbegriff auch die vorliegende DoCD gehört.
Jecks Instrumente sind hauptsächlich Schallplattenspieler und präparierte Vinylplatten. Auch schöpft er die Möglichkeiten von Bandmaschinen, auf denen er die Loops bereitet sowie einiger Analoger Effektgeräte aus.
Das Ergebnis vermag zu fesseln:
ruhige und konstante Klangflächen mischen sich mit atmosphärischen und teilweise bedrohlichen Samples.
Immerwährende sich modulierende Geräuschflüsse unterstreichen die grau schimmernde Soundlandschaft.
Es entsteht aber nie der Eindruck von willkürlichen Klangereignissen, sondern es dominiert ständig ein Vorhandensein einer übergeordneten Struktur.
Sicherlich eine sehr schwere CD, welche dem Hörer sehr viel
Aufmerksamkeit abverlangen wird.
(C93 / DocRock Show)
DocRock
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