Leatherface

Leatherface - Horsebox

12.05.2000

Label: Cargo Rec.

Die amerikanische Kult Combo Leatherface haben es, zur Freude Ihrer Fans, geschafft nach 7 langen Jahren wieder ein Studioalbum aufzunehmen.

Einiges ist auch im Line-Up passiert Leighton Evans, der Bassmann früherer Aufnahmen, hat zur Gitarre gewechselt. Statt dessen spielt jetzt der Newcomer Davey Burdon die tiefen Saiten.
Der, manisch wirkende, Drummer Andrew "Lainey" Lang gibt immer noch den Takt an und die ,sich nach reichlich Whiskey und Tabak anhörende Stimme von Sänger und Gitarristen Frankie Stubbs hat in den vergangenen Jahren nichts von ihrer Faszination verloren.

Musikalisch bewegen sich Leatherface gewohnt irgendwo zwischen Hüsker Dü und Motorhead

Die 14 Lieder der CD sind rauh und ungeschliffen produziert. Der Sound ist aber durch den Einsatz der zweiten Gitarre breiter und vielschichtiger geworden. Man zelebriert totalen R´n´R.
Die Stimmung schwankt zwischen Agression und unendlicher Melancholie. Lediglich der "Ship Song", welcher aus der Feder Nick Caves stammte, erlaubt eine kurze Klavierpassage am Anfang. Hierbei singt Stubbs wie Tom Waites in seinen besten Zeiten.
Im dreizehnten Song "Kill DJ´s" sagen Leatherface uns, was sie von der heutigen Musikkultur halten und rechnen humorvoll mit den weit verbreiten Plattenauflegern ab.
Eine ehrliche Rockscheibe, nicht nur für Fans



DocRock

Mehr zu Leatherface

Weitere CD-Kritiken bei Yahoo! Musik...