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Label: Roadrunner
Junkie XL - die zweite...ein ganzes Jahr lang hat sich Ober-Junkie Tom Holkenborg im Studio verschanzt, um Material für 4 (!!!) Alben fertig zu stellen.
Alle Tracks (es müssten demnach 50 an der Zahl sein) wurden, bevor Rudeboy (Urban Dance Squad) in gewohnter Manier mit seinen Raps an die Reihe kam, in Amsterdamer Clubs "dancefloor-erprobt". Daß es nach diesem ungewöhnlichen Test "nur" 12 Tracks auf "Big Sounds of the Drags" geschafft haben, ist schade, denn Holkenborg hat sich mit dem Nachfolge-Album des 97er-Debuts "Saturday Teenage Kicks" selbst übertroffen.
Hat es nach dem Erstling schon Lobeshymnen geregnet, dürften sich Junkie XL mit dieser Scheibe als feste Elektro-Big-Beat-Größe etablieren.
Selbstredend ist das volle Dutzend Songs auch diesmal wieder extrem tanzbar...was den Pop-Appeal der Tracks anbelangt, legen Junkie XL aber nochmal nach.
Und so bilden z.B. die Streicher-Samples der ersten Single "Zerotonine" oder die Akustik-Gitarren-Parts bei "Legion" einen verdammt gelungenen Gegenpart zu den ewig drückenden Beats.
Gitarren-Verstärkung holten sich die Junkies wieder von Dino Cazares (Fear Factory), außerdem mit von der Partie : Soulfly-Mastermind Max Cavalera, dessen Gitarre diesmal auch im Computer verwurstet wurde.
Ein gelungenes 2. Album, bei dem eigentlich nur eine Frage offen bleibt: Was passiert mit den restlichen 3 Stunden Junkie XL - Musik ?
DocRock
Highlights:
"Action radius"
"Synasthesia"
"Zerotonine"
"Legion"
Verwandte Klänge:
"Chemical Brothers"
"The Prodigy"
Tracks:
1 Check your basic groove
2 Action radius
3 Synasthesia
4 Power of big slacks
5 Zerotonine
6 Love like razorblade
7 Legion
8 Dance USA
9 Gettin´ lost
10 Black Jack
11 Next plateau
12 Future in computer hell (Part 2)
Discography:
1997 - Saturday tennage kicks
1999 - Big sounds of the drags
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