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Label: Latent Talent/Hypertension
Vorsicht. Nicht überall wo Jagger draufsteht sind die Stones drin. Würden zynische Geister wahrscheinlich davon ausgehen, daß Chris Jagger sich seines Namens bediene, um einen lauwarmen Aufguß des seit nun fast dreißig Jahren bewährten Sounds der Glimmer Twins zu servieren, könnte es bei "Channel Fever" die eine oder andere böse Überraschung geben.
Chris Jagger wechselt von Country & Western Songs zu traditionellen, im Blues verwurzelten Balladen, setzt mit Fiddle und Akkordeon Akzente, und läßt vor den Ohren des Zuhörers einen Sound entstehen, der eher nach Lousiana klingt, als daß er in der Rockgeschichte nach entsprechenden Klischees sucht. Seine Band "Atcha" leistet hierbei die kongeniale Umsetzung, auch wenn "Atcha" eher Projekt als feste Formation ist. Nicht umsonst steht ihm mit Charlie Hart ein Weggefährte von Ronnie Lane zur Seite, dessen Arbeit als Vergleich durchaus dienlich sein könnte.
Würde Van Morrison eine County Platte mit Cajun-Einflüssen einspielen, das Resultat könnte durchaus Ähnlichkeit aufweisen.
DocRock
Highlights:
"Arms Of Kari-Ann"
"Baby Is Blue"
"The Wellington Boot
Verwandte Klänge:
Ronnie Lane/Pete Townshend - "Mixed Up"
Van Morrison - "How Long Has This... "
Bob Dylan - "World Gone Wrong"
Tracks:
1. Channel Fever
2. Monique
3. Law Against It
4. He's In A Meeting
5. Arms Of Kari-Ann
6. Fire
7. Baby Is Blue
8. The Wellington Boot
9. Rodeo
10. Blanchishears
11. C.J.'s Blues
12. Still Waters
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