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Label: eastwest
"Tradition ist bestimmt nicht die schlechteste Basis für Neues. Wer auf Loops steht, ist bei uns an der falschen Adresse" (Christian Neander - Kungfu).
Damit ist auch das Bandcredo schon einmal auf den Punkt gebracht. Mit Kungfu hat Neander, der ehemalige Mastermind hinter Selig, eine neue Heimat gefunden, und diese besteht nach wie vor aus traditionellem Rock und Blues. Die Sprache ist nach wie vor die eigene.
Mit Jan Lafazanoglu, der mit diesem Nachnamen prädestiniert für unsingbare Texte zu sein scheint, und dies hier auch zwölf Mal unter Beweis stellt, fand Neander einen Bruder im Geiste. Die beiden zeigen mit Kungfus Debut, daß ihnen jede Menge eingefallen ist und sie ihre Ideen auch kongenial umsetzen können. Wer genauer hinhört, dem wird auch, bevor es mit "Neolicht" offensichtlich wird, der feine Humor der Band nicht entgehen.
Bei jedem Stück der Platte spürt man, daß hier eine Band aus Fleisch und Blut an die Sache geht und es sich nicht um ein weiteres Projekt, ehemals erfolgreicher Musiker handelt. Kungfu sprechen für sich selbst und brauchen den langen Schatten den Selig hinterlassen haben, nicht zu fürchten.
DocRock
Highlights:
"Hallo Gott"
"Neonlicht"
"Die Andere zurück"
Verwandte Klänge:
Nationalgalerie
Selig
DNL
Tracks:
1. Hallo Gott
2. Ich hör nicht auf
3. An so Tagen
4. Freitag
5.Glaskugelsammelbehälterkasten
6. Du schwebst
7. Unter den Dielen
8. Unsichtbar
9. Die andere zurück
10. Grund
11. Neonlicht
12. Von Unten
Discography:
1999 Kungfu
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