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Label: eastwest
Hinter Kyova verbirgt sich mit Dirk Scheuber kein Unbekannter. Seine Band Projekt Pitchfork ist eine feste Größe in der hiesigen Musikszene. Voreilige Schlüsse sollte man aber deswegen weder für Kyova noch für Pitchfork ziehen. Erstens wird es nicht zur Trennung mit Scheubers Hauptband kommen, und zweitens überraschen Kyova auf ihrem Debut mit Gitarrenrock, wie man ihn eher von Bands á la Alice In Chains oder den ebenfalls verblichenen Soundgarden erwarten würde. Nur Scheubers Akzent verrät, daß es sich hier nicht um eine amerikanische Produktion handelt. Und dort liegt vielleicht auch das einzige Problem der Platte. Sowohl Songs als auch Band sind hochkarätig, aber Gesang und seine teilweise überdominante Abmischung, wirken wie Fremdkörper. Zumeist treibt die Band ordentlich und klingt trotz geringer Live-Erfahrung in dieser Zusammensetzung gut aufeinander abgestimmt. Bei dem ein oder anderen Song wünscht man den Musikern mehr Raum und Scheuber die ein oder andere Zigarettenpause.
Insgesamt gesehen trotzdem Daumen hoch für Kyovas Erstling.
DocRock
Highlights:
"This"
"Abusive"
Verwandte Klänge:
Soundgarden
Orgy
Tracks:
1. Picture Show
2. Hope
3. Abusive
4. Betterman
5. Godly Kiss
6. This
7. Pearl
8. Make My Day
9. So What!
10. Fool
Discography:
1999 Kyova
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