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Label: Cooking Vinyl/Indigo
Number One Cup aus Chicago machen abwechslungsreichen, kraftvollen Gitarren-Pop, irgendwo zwischen "Midnight Oil" und "Ride", in dem aber viel Raum für die verschiedensten Einflüsse bleibt (N.Young, New Model Army). Da sich den Gesang drei Sänger teilen, von denen der nach Robert Smith (The Cure) klingende Michael Lenzi den nachhaltigsten Eindruck hinterläßt, bleibt aber auch ein Gefühl der Unentschlossenheit. Allerdings entwickelt die bei oberflächlicher Betrachtung recht unspektakuläre Platte ihren vollen Reiz erst bei genauerem Hinhören. Dann gelingt es der Band immer wieder, trotz der leider auch vorhandenen Belanglosigkeiten, mit guten Einfällen, interessanten Experimenten, plötzlich ausbrechenden Noiseeskapaden - hier zeigt sich, dass auch Bands wie "Nirvana" und "Sonic Youth" nicht spurlos an NUC vorbei gegangen sind - den Zuhörer zu überraschen.
Mit ein bißchen Glück, dem richtigen Airplay zur richtigen Zeit, könnte sich das ein oder andere Stück zum Chartstürmer entwickeln. Letztlich bleibt der Eindruck, dass hier talentierte Songschreiber ihr gesamtes musikalisches Wissen in zwölf Stücke komprimiert haben, die fernab aller Trends und Hypes, für sich bestehen können.
DocRock
Highlights:
"(Who Awaits) The Countdown? "
"Ice Melts Around My Battery"
"Unison Bends"
Verwandte Klänge:
Midnight Oil
Ride
Marion
Tracks:
1. (Who Awaits) The Countdown?
2. Vintage Male Singer
3. High Diver
4. Ice Melts Arround My Battery
5. What Does It Mean?
6. Canada Disappears
7. 3 Stars
8. Remote Contol
9. Caught On The Crown
10. The Low Sparks
11. Unison Bends
12. Why are We Fighting?
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