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Label: Bloodshot
Als "Country Soul" versteht Andre Williams seine Musik, und diese Bezeichnung ist durchaus treffend. Obwohl die Country-Elemente überwiegen, ist dies nicht nur ein Geheimtip für alle Cowboys und Trucker unter uns!
Seit den 50er Jahren ist A. Williams jetzt schon in der Rhythm'n Blues Szene aktiv, und das hört man den Stücken auch an. Im Stile großer Bluessänger erzählt er seine makaber schmutzigen Geschichten, und versprüht dabei einen Hauch von Las Vegas-Glammer. Aufgrund seiner eigenwilligen, leicht wahnsinnigen Interpretationen, stört es auch nicht weiter, daß dieses Album zahlreiche Coverversionen enthält. Besonders interessant wird es immer dann, wenn der Western-Sound in den Hintergrund gestellt wird, A. Williams sich seiner R&B-Roots besinnt, und ein wenig 60er Jahre-Psychedelic mit einfließen läßt.
So sind einige wirklich gute Songs entstanden, die man sich auch gut auf Quentin Tarantino-Samplern vorstellen kann. Mit "I can tell", einer äußerst atmosphärischen Mischung aus Badalamenti (Soundtrack "Wild at Heart", "Twin Peak") und Screaming J. Hawkins "I put a spell on you" ist ihm dann auch ein echtes Highlight gelungen.
DocRock
Highlights:
I can tell"
"Pardon me (I´ve Got Someone to Kill)"
"Weapon of Mass Destruction"
Verwandte Klänge:
Johnny Cash
Screaming J. Hawkins
Tracks:
1. Hey Truckers busted
2. She´s a bag of potato chips
3. I can tell
4. Pardon me (I´ve Got Someone to Kill)
5. Weapon of Mass Destruction
6. Easy on the Eyes
7. I´m An old old man (Tryin´ to Live While I Can)
8. Tramp Trail
9. Psycho
10. I Understand /Do you)
11. Old John
12. Queen of the World
13. My Sister Stole My Woman
Discography:
1996: Greasy
1998: Silky
1999: Red Dirt
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